| E2 |
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Korrö
Hantverksby: Die Höhepunkte eines Landgutes und seiner sechs
Unternehmen. Im Handwerksdorf Korrö kann man umherstreifen, die alten Gebäude betrachten und in der stimmungsvollen Umgebung entspannen. Die Gerberei ist ein privates Museum und wird auf Wunsch gern für Besucher geöffnet.
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E20
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Heimatmuseum
in Kirchenställe und Gemeindemagazin bei Linnerryds Kirche.
Historischer
Treffpunkt der Zukunft. Im Museum gibt es Ausstellungen von der
Kirchengeschichte, dem Schulwesen, Kaufladen, Wohnkultur, Land und
Forstwirtschafte,Schuhmacher, Bürstenbinderei, Tischleren, ein Wäscherstube
u.v.a. |
| E21 |
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Das
Gemeindemagazin bei
Linnerryds Kirche.. Das
Gemeindemagazin wurde errichtet aus dem Material der
mittelalterlichen Kirche von 1304. Das Magazin war im Jahre 1806
fertig. Linneryds Heimatverein bekam 1938 das Verfügungsrecht über
das Magazin. |
| E22 |
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Bogrens
Schmiede.
Gebaut
von Frans August Petersson ung. 1865 und in Gebrauch bis in die
1970. Jahre. Die alte Schmiede hat noch alle Inventarien und sieht
aus wie am letzten Arbeitstag. 1991 wurde sie vom Heimatverein
renoviert und bekam auch ein neues Dach. |
| E23 |
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Der
Hargstein
in Siggahult ist nach der Volkstradition ein Platz wo der Opferkult
in alten Zeiten betrieben wurde. "Der
Hargstein" ist ein grosser Steinblock, der auf der oberen Seite
ein Vertiefung hast, wo man Butter, Smalz, Honing oder der gleichen
smierte - opferte, um die bösen Mächte zu besäufigen. |
| E24 |
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Marknadsplatsen.
In vergangenen Zeiten war der Marktplatz in Linneryd für Volk und Umgebung von grosser Bedeutung. Hier begegnete man sich, hier traf man Verwandte und
Freunde und hierher kamen Menschen aus der "Ferne". Geschäfte und wichtige angelegenheiten wurden hier geregelt und beschlossen. |
| E25 |
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Die
Schule von Siggahult
Die Schule in Siggahult ist die Älteste
in der Gemeinde. Sie wurde 1865 für 443,44 Kr. gebaut. Sie steht
noch heute im ursprünglichen Schick da. |
| E26 |
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Linneryds
Kirche ist
gebaut in den Jahren 1797 und 1798. Vorher gab es eine Kirche, die
im Jahre 1304 gebaut war. Der mitteralterliche Taufstein und das
Kruzifix sind aus dieser Kirche. Linneryds Kirche ist eine von den
Kirchen in der Provinz, die ein Votivkirchenschiff besitzen. Das
Altarbild "Bespisningsundret" ist 1827 von Salomon
Andersson gemalt. |
| E28 |
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Skogsryds
kvarn.
Am Ronnebyfluss wurde 1750 eine Mühle
errichtet die an der südlichen Widerlager der heutigen Brücke
belegen war. Diese Mühle benutzte das strömmende Wasser vom
Skogskvarn, das trotz der ringen Fallhöhe ausreichte, um das
Wasserrad für die Mühle zu drehen.
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| E29 |
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Ödetorpet
"Hoppet": mit
den Resten von einem Kohlenmeiler und einer Köhlerhütte. Hier
wohnte Theonella Rask in einem Rauch- stubenhaus. Sie wurde 1841 in
Ekeberga geboren und heirate 1863. Die Ehe hielt 6 Jahre und
danach reiste er nach Amerika. Sie gebar 6 Kinder, 3 davon nach
Vater Rasks Abreise. Die "Hoffnung" war Amerika
Zuerst reisten 4 und dann die letzten 2 Kinder , der jüngste war
gerade 10 Jahre alt und trug einen Adressenzettel am Hals. |
| E30 |
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Ödetorpet
"Vinningen: mit
skvaltkvarn und ormgran. Ein Name der Zuversicht verspricht. Hier am
Galtabäck kann man immer noch die Aufschüttungen für den Mühlenteich
sehen. Man meint, das der See Rottnen eine kurze Zeit lang aus dem
Tomtsee und danach über diesen Bach in den Rolsmosee floss.
Der Skvaltan fließt über das Gelände vom Östregård und
auch viele andere Gehöfte ließen ihr Mehl wegen des reichlichen
Wassers hier mahlen. |
| E31 |
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Das
Dackegrab im schönen Ljuvamo: Entsprechend
einer alten Geschichte ruht hier ein Edelmann, der im Kampf gegen
Gustav Wasa und seinen Vögten gefallen ist. Sein Anführer, Nils
Dacke, wurde vermutlich um 1500 in dem Dorf Hult bei Vissefjärda
geboren. Auf dem Hügel bei der Vissefjärda Kirche gibt es einen
Gedenkstein, mit der Inschrift "In Erinnerung an den Bauernführer
Nils Dacke und seine Mannen die hier in den Jahren 1542 - 1544 im
Kampf für Freiheit, Gerechtigkeit und Glauben gefallen sind". |
| E32 |
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Das
Rolsmo Dorf: ist alt. Im Dorf
gibt es Steinhaufen aus der Bronzezeit und Grabfelder aus der
Eisenzeit. Rolsmosjön liegt an einem Zufluss zum Wassersystem des
Ronnebyåns und gehört somit zu einem Teil des Kolonisationsweges
der in die Provinz Värend führt. Das Dorf besteht aus Wohnhäusern
(Mitte des 1700 Jahr- hunderts). Einige davon lassen sich bis 1500
zurück verfolgen. Am Weg von der Bastan zum Marktplatz liegt ein
Heuschober. |
| E33 |
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Der
Hebestein von Fryggestorp:
"Eine sonderbare und lustige Geschichte, von den zwei Steinen
in der Linnerydsgemeinde im Kunga Kreis von denen ich
berichten möchte, welche man Hebesteine nennt, ein Monument aus
uralten Zeiten des Heidentums welche eine merkwürdige und seltsame
Bedeutung hatten und von sonderbarer Natur waren, in dem der eine
kleine Stein manchmal so schwer war und keiner ihn bewegen konnte,
ein andermal so leicht war, das man ihn hintragen konnte wohin es
einem beliebte." |
| E35 |
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Korrö,
Naturschutzreservat: Vor uns
in den einsamen Wiesen sehen wir zwei s.g. Todesgruben. Sie bildeten
sich als mächtige Eisblöcke die Weiterfahrt des Inlandeises auf
seinem Rückzug behinderten. Nach dem Abschmelzen hinterließen dann
diese Blöcke solche Gruben in der Natur. Folgt man nun dem Bach auf
der anderen Seite des Weges kommt man zum Gesundbrunnen von Korrö
ein Sauerbrunnen der in der Mitte von 1880 angelegt wurde. Im
Hauptgebäude gibt es vier Baderäume und eine "Brunnenhalle". |
| E36 |
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Altes
Hantwerkerdorf:
Die
Mühle in Korrö hat Ahnen aus dem Mittelalter. Die Gegenwärtige Mühle
entstand 1849, als sich um diese eiene kleinere Handwerksindustri
mit Säge, Gerberei, Färberei, weberei, Brauerei u.a.
herausgebildet.
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| E38 |
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Der
Pestfriedhof: Im
1300-Jahrhundert wurde der Norden zum erstenmal von der Pest, dem
Schwarzen Tod, heimgesucht. Danach brach die Pest immer wieder in
Schweden aus, zuletzt um 1710. Die Grabplätze wurden rechteckig
oder quadratisch von 20 - 60m im Vierkant angelegt. Zwar sind
einzelne Gräber nicht erkennbar doch sieht man Mulden in der Erde.
Die Plätze lagen sehr abgelegen um eine Ausbreitung der Seuche zu
verhindern. |
| E39 |
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Wolfsgrube:
Ein Typ von Fanggruben ist die Wolfsgrube. Magnus Erikssons
erließ dieses Gesetz im 13. Jahrhundert. Hier wurde festgelegt, das
die Gemeinden Wolfsnetze, Wolfsgruben und Wolfshöfe bereitstellen
und anlegen mussten. Die Wolfsgruben sind gewöhnlich rund,
zwischen 5 - 10 m im Diameter, sie können aber auch quadratisch und
etwas kleiner sein. Die Gruben haben mit Naturstein gemauerte Wände
oder Querwände aus Holz die jedoch mit der Zeit verrottet sind. |
| E41 |
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Teerkochen
in Tjärdal Schon seit der Frühgeschichte
ist der Baumteer als ein ausgezeichnetes Mittel zum Imprägnieren
von Holzprodukten, um sie vor dem Verfaulen zu schützen, bekannt.
In dem steinigen Småland konnte man dadurch das karge landwirt-
schaftliche Ein kommen aufbessern. Außerdem benötigte man den
Baumteer für die Scheunentore, Stulpen, Pforten, Wagen u.v.m. Einen
Teerkocher gab es fast in jedem Dorf. |
| E42 |
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Rössjö
Kanal. Hier wurde eine äußerst
kostspielige Trocken- legung des flachen Rössjön vorgenommen. Das
Resultat war eine Enttäuschung. Man hatte mit mehr Flachland
gerechnet, doch das meiste wurde Grasland und ist jetzt Sumpfland.
Alle Fische und der schöne Wasserspiegel sind verschwunden
und man bekam steinige Strandlinien. Die wunderschöne,unschätzbare
Natur des Sees ist unwiederbringlich dahin. |