
Ein Stück von der Grundmauer
Das Einsiedlergehöft " Hoffnung
"
mit den Resten von einem Kohlenmeiler und einer Köhlerhütte. Hier wohnte Theonella Rask in einem Rauchstubenhaus. Sie wurde 1841 in Ekeberga geboren und heirate 1863. Die Ehe hielt 6 Jahre und danach reiste ihr Mann allein nach Amerika. Dort verschwand er spurlos, vermutlich wurde er ermordet. Sie gebar 6 Kinder, 3 davon nach Vater Rasks Abreise. In dieser Zeit war Amerika die große Hoffnung. Zuerst reisten 4 der Kinder und dann die letzten beiden dort hin. Der Jüngste war gerade 10 Jahre alt und trug einen Adressenzettel um den Hals. Zum Schluß, nämlich 1892, reiste Theonella selbst ihren Kindern nach. Noch im selben Jahr wurde ihr Haus niedergerissen und aus dem Kirchenbuch gestrichen. Gleich hinter den Grundmauern befand sich der Kohlenmeiler. Er wurde, nachdem das Haus nieder gerissen war, angelegt. Um die Jahrhundertwende wurde viel Holzkohle benötigt und so gab es einige Köhler, die mehrere Kohlermeiler in der Gegend betreuten. Als in der folgenden Kriegszeit der Import von Steinkohle eingestellt wurde, war die Holzkohle begehrt für die Aufwärmung und für die Anwendung von Gengas in Automobilen. Die Kohlenmeilerböden mit ihren Gruben sind noch vorhanden und 50 m weiter im Wald findet man die Reste der Köhlerhütte.
Mehr Sehenwurdigkeiten finden Sie hier und auf die Karte hier hat Ödetorpet "Hoppet" Bezeichnung E29.
Aktualisiert 2002-02-20