Eine Todesgrub

Korrö, Naturschutzreservat

Vor uns in den einsamen Wiesen sehen wir zwei s.g. Todesgruben. Sie bildeten sich als mächtige Eisblöcke die Weiterfahrt des Inlandeises auf seinem Rückzug behinderten. Nach dem Abschmelzen hinterließen dann diese Blöcke solche Gruben in der Natur. 

Folgt man nun dem Bach auf der anderen Seite des Weges kommt man zum Gesundbrunnen von Korrö, ein Sauerbrunnen der in der Mitte von 1880 angelegt wurde. Im Hauptgebäude gibt es vier Baderäume und eine "Brunnenhalle". Außerdem gab es ein Gebäude in dem das Badewasser in einem eingemauerten Eisenkessel aufgewärmt wurde. Meistens gab es das Tannennadelbad, indem bei der Herstellung Tannennadelsprossen hinzu gesetzt wurden, der sogenannte "Tannennadelplunder". Das Bad kostete zwischen 30 und 60 Öre und war sehr Gesundheit fördernd, außerdem hielt man es für besser als das in Ronneby. Gäste die es wünschten, konnten auch eine elektrische Behandlung mit einer bis heute noch bewahrten Influenzamaschine bekommen. In der Glanzzeit des Brunnens hatte man Hunderte von Gästen per Saison. Der Konkurrenz Brunnen in Ronneby wurde jedoch mit der Zeit so stark, daß die Besucher in Korrö mehr und mehr ausblieben. 1914 wurden die Badehäuser abgerissen, nur die Quelle mit ihrem eisenhaltigen Wasser ist geblieben.

Mehr Sehenwurdigkeiten finden Sie hier und auf die Karte hier hat Korrö naturvårdsreservat Bezeichnung E35

Aktualisiert 2002-03-18