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Um 1870 war
dieses Gebiet eingedeicht und entwässert worden, um die Ackerflächen
für das Gut Huseby zu erweitern. Damit die Flächen ständig
wasserfrei bleiben, wurde die sog. Archimedesschrank betrieben.
Diese ist renoviert etwas südlich bei Husebybruk zu betrachten.
Das Entwässerungsprojekt hatte aber nur eine Kurze Bebenszeit.
Die Wiesen wurden bereit um 1930 nicht mehr als Ackerland genutzt
und überwuchsen.
So kam man auf den
gedanken das Feuchtgebiet, zur Bereicherung des schon reichen
Vogellebeus am Skatelövsfjorden, wiederherauszustellen. Diese
Idee wurde damit gleichzeitig den Stickstoffgehabt des Mörrumsån
vermindern konnte. Die Bakterienflora der flachen Wiesen hilft den
Wässern aus den nahelegenden Äckern den stickstoff zu entziehen,
bevor sie in den Fluss gefangen. Obwohl die Husebymaden erst vor
Kurzem restauriet worden sind, haben zahlreiche Vogelarten hier
schon ihre Nistplätze gefunden, z.B. Stockenten, Schellenten,
Krickenten, Knäkenten, Pfeifenten, Reiherenten, Höckerschwäne,
Graugeuse, Kiebitze, Austernfischer, Teichhülner und
Flusselschwlben. Eine Lachmövenkolonie mit 400 biss 500 Paaren
ist entstanden, die auch einen Schutz für die anderen Vogelarten
gegen Raubvögel und Raubtieren wie Nerze bietet.
Schon jetzt konnten
alle in Scweden vorkommenden Tauchvogelarten, mit Ausnahme des
Ohrentauchers, beobachtet werden. Das sind gute Zeichen für die
weitere Entwicklung des Vogellebens.
Von den hier
nistenden Vogelarten abgesehen, wurden viele andere intressante
Arten beobachtet, wie z.B. Säbelschnäber, Zwerkmöven,
Wanderfalken und Trauerseeschwalben. Es wurden grosse Ausammlungen
von Entenvögel gesehen, z.B. 1200 Exemplare Stockenten, 700
Exemplare Krickenten und 80 Exemplare Spiessenten. In grosser Zahl
haben Kiebitze (500 Exemplare) und Kraniche in den Wiesen übernachtet.
Am südlichen Rand der Husebymaden
wurde ein Parkplatz angelegt. Hier gibt es auch einen Rastplatz
mit einer Lagerfeuerstelle und ein Informationszentrum. Ein
Vogelbeobachtungsturm wurde gebaut. Von hier überblickt man die
Vogelturmes mit der ausstellung ist auch für Rollstuhlsfahrer zugänglich.
An den sonntagsmorgen von April biss oktober gibt ein Ornitologe
hinweis auf das aktuelle Vogelleben und man kann Ferienhäuser
ausleihen. Zu anderen Zeiten kann sich an das Touristenbüro in
Huseby (Tel: 0470-752097) werden und nach Führungen fragen.
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