Eine Scheunen Ruine vom 17 Jahrhundert.


Die alte Kuhstallruine erinnert daran, dass hier einmal ein blühender Bauernhof vorhanden war. Eine Viertelhufe (alte Flächenmasseinheit) Högebomåla ist erwähnt als Siedlung etwa im Jahre 1600. 

Seine Glanzzeit hatte Högebomåla um 1800. 1803 übernahm der strebsame Landarbeiter Lars Persson den Hof. Er war es, der den Viehstall aus Granitgeistern aufbaute. Er war 40 Ellen lang, 24 Ellen breit und die Wände 5 Ellen hoch. Der Kuhstall war versehen mit 2 soliden Fahhrampen. (S. Bild oben)

 Lars Persson liess 2 Wege zum Hof bauen. Er pflanzten an, entwässerte und räumte die Steine weg. Die Steine wurden für die 1.140 Ellen lange Steinmauer verwendet, welche in Lars Pessons Zeit entstand. Auch eine Salpeterscheune und ein grosser Getreiderspeicher wurden gebaut. Desweiteren pflantzte er über 1000 Eichen und eine anzahl Buchen. Der hof lieferte Winterfutter für 35 Rinder.  

Von allem, was Lars Persson machte, wurde er am meisten berühmt für seine Konstruktion einer genialen Trockendarre für Getreide. Für diese durfte er die auszeichnung „Goldpfennig“ von der Landwirkschaftsakademie entgegennehmen, welche an einem grünen Band an der Brust getragen wurde. Die Auszeichnung wurde ihm vom Bischoff Esaias Tegner im Zusammenhang mit der Einweihung der Södra Sandsjö Kirche am 9 September 1838 übergeben.  

Örmo Bruk kaufte den Hof 1873. Da war hier Leben und Bewegung. Der Hof bestand aus 13 Hektar Ackerland, 22,5 Hektar Grasland und 134 Hektar Weide und Waldland. Hier gab es Rinder, mehrere Ochsen, Schafe und Schweine. Ausser den Wirtschaftsgebäuden existierte ein grosses Wohnhaus mit 2 Wohnungen.

  Aber es interessierte Örm Bruk nicht der landwirtsschaftlige Betrieb, den sie kauften und Besitzer wurden mit dem Hof in Högebomåla, sondern nur der Wald. Högebomåla wurde so der erste Bauernhof in der Gesellschaft, wo der landwirtschaftliche erfindergeist, etwa im Jahre 1900, liquidiert wurde. Der Hof wurde verlassen, die Gebäude hat das Zeitliche gesegnet. Die offene Landschaft wurde mit Wald bepflanzt und im Jahre 1920 sind die meisten von Lars Perssons 100-jährigen Eichen gefällt worden. 


Ein Grillplatz ist ganz in der Nähe der Ruine, sowie ein Badeplatz

 

Wollen Sie genau wissen wo Högebomåla Gårdsruin  in Södra Sandsjö  liegt klicken Sie hier und suchen Sie nach der Bezeichnung E84

  

 

Uppdaterad 2004-08-20